Warum ein Workshop nicht reicht
Die meisten Teams, die ich treffe, haben Claude Code schon mal ausprobiert. Einzelne Entwickler nutzen es für Code Reviews oder Quick Fixes. Aber die systematische Integration in den Entwicklungsalltag? Die fehlt fast immer.
Ein eintägiger Workshop zeigt, was möglich ist. Aber er verändert keine Gewohnheiten. Deshalb habe ich den Enablement Sprint entwickelt — zwei Wochen, in denen wir Claude Code vom Experiment zum Standard-Tool machen.
Der Prozess
Woche 1: Foundation
In der ersten Woche geht es um drei Dinge:
- Team-Assessment: Wo steht jedes Teammitglied? Wer nutzt schon AI-Tools, wer ist skeptisch?
- Setup & Konfiguration: CLAUDE.md, Workflow-Templates, Projekt-spezifische Prompts
- Pair Programming Sessions: Ich arbeite mit dem Team an echten Aufgaben aus dem Backlog
"Der Unterschied war, dass Florian nicht mit Toy Examples gearbeitet hat, sondern mit unserem echten Code." — Senior Developer, Telefónica
Woche 2: Autonomie
In Woche 2 dreht sich das Verhältnis um:
- Das Team arbeitet eigenständig mit Claude Code
- Ich stehe für Fragen bereit und reviewe die Ergebnisse
- Wir dokumentieren Best Practices, die spezifisch für den Stack des Teams sind
- Am Ende gibt es ein Follow-up Assessment
Was sich danach ändert
Nach einem Enablement Sprint sehe ich typischerweise:
- 3-5x schnellere Iteration bei Boilerplate-Code
- Konsistentere Code-Qualität durch CLAUDE.md Standards
- Weniger Kontext-Switching — Claude Code übernimmt die Recherche
- Höhere Zufriedenheit im Team, weil Routine-Aufgaben wegfallen
Für wen das passt
Der Sprint ist ideal für Teams, die:
- Bereits eine Codebase haben (kein Greenfield)
- 3-8 Entwickler umfassen
- Bereit sind, ihre Workflows zu hinterfragen
Interesse? Lass uns sprechen — in 30 Minuten klären wir, ob ein Sprint für dein Team Sinn macht.